Bewohner des Black Triangle befürchten baldige Räumung

Ein Artikel der Leipziger Internetzeitung.

Während die Stadt weiter rasant wächst, verfällt seit mehreren Jahrzehnten ein riesiges Gebäude auf einem etwa 10.000 Quadratmeter großen Grundstück im Besitz der Deutschen Bahn. Vor etwa einem Jahr haben mehrere junge Menschen das „Black Triangle“ besetzt. Dieses hat sich seitdem als illegaler Kunst- und Veranstaltungsraum im Leipziger Süden etabliert. Doch nun befürchten die derzeitigen Bewohner und ihre Besucher die baldige Räumung.

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Zoll?!

Vor ein paar Tagen hatten wir unerwarteten (ungebetenen und unerwünschten) Besuch vom Zoll. Die Ordnungsmacht präsentierte sich mit 3 Beamten vor den Toren des Black Triangle und berichtete von ihrem unerhörten Verdacht, wir würden ohne Lizenz und unter Missachtung der Hygienevorschriften alkoholische Getränke ausschaenken. Mit der Drohung, sie müssten bei der nächsten Anzeige eine Hausdurchsuchung anordnen und machten sie sich dann vom Acker. Dieses Mal mussten sie sich mit den Metalbeschlaegen der Barrikaden zufrieden geben und enttäuscht abziehen, ohne ein Sterni auf frischer Tat ertappt zu haben. Auffällig war, dass die 2 Zolluniformen in Begleitung einer dritten Person waren. Diese Elendsgestalt rechnen wir dem Staatsschutz zu.

Wir bleiben standhaft – Keine Macht dem Zoll – Alle Macht dem Getränkeausschank!

Solidarische Grüße nach Berlin

 

Solidarische Grüße aus dem BT an das räumungsbedrohte Projekt Friedel 54.

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Statement: Besetzt bleibt besetzt

Wo immer die Verwertungslogik greift, müssen Projekte, die bewusst nicht profitorientiert agieren, weichen. So sind in den letzten Monaten unter anderem in Berlin, Prag , …  mehrere besetzte Häuser räumungsbedroht . Der Extremismusbegriff wurde wieder aus der Mottenkiste hervorgekramt und aus politisch motivierten Sachbeschädigungen wird eine neue Form des linken Terrorismus herbeigeredet.

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Squat the world

Erste Worte

Anstelle eines laengeren Textes, der unser Selbstverstaendnis darlegen soll, vorerst nur ein paar Worte zu und ueber uns:

Wir sind ein anarchistisches und damit selbstbestimmtes Projekt.  Wir verwalten uns selbst, brauchen dazu keinen Staat und keine  gesellschaftliche Ordnung, noch sonst eine hegemoniale Machtstruktur.  Mir diesem Grundsatz leben wir seit Juni 2016  zusammen auf dem  angeblichen Eigentum der Deutschen Bahn. Tatsaechlich sind wir  Bewohner*innen eines Gebaeudes das seit 20 Jahren leer steht. Fuer uns ist es  selbstverstaendlich, verlassene Orte nicht nach ihrem Besitzanspruch (in  diesem Fall vertreten durch die Deutsche Bahn), sondern den  Moeglichkeiten diese gemeinsam zu nutzen, zu verstehen. Freien Raum zu  erschaffen und bestehenden zu nutzen, vor dem Zerfall zu schuetzen und  vor Spekulation zu bewahren muss Teil eines antikapitalistischen Kampfes  sein.

 

Wir sind online

In Zukunft werden wir hier in unregelmaeszigen Abstaenden wichtige Infos, kommende Veranstaltungen und wie ihr emanzipieren bzw uns unterstuetzen koennt mit euch teilen.

 

RSS

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